Schlagwort-Archiv: Niederlande

„Laureen Greenfield: Generation Wealth“

Laureen Greenfield: Generation Wealth
Fotomuseum Den Haag, Den Haag, Niederlande
15. September 2018 – 03. Februar 2019

Kunst im Kasten: Das Fotomuseum Den Haag gibt sich kantig. Drinnen beschäftigt sich unter anderem Lauren Greenfield mit Wohlstand.
Kunst im Kasten: Das Fotomuseum Den Haag gibt sich kantig. Drinnen beschäftigt sich unter anderem Lauren Greenfield mit Wohlstand.

Über 200 Fotografien (erläutert durch ausführliche Texte), dazu diverse Kurzfilme – es ist wahrlich eine umfangreiche Ausstellung, diese erste große Retrospektive der amerikanischen Fotografin und Filmemacherin Lauren Greenfield. 25 Jahre hat sie sich bereits künstlerisch mit dem Thema „Wohlstand“ in seinen unterschiedlichsten Facetten auseinandergesetzt und portraitiert die wenigen wirklich Reichen dieser Welt und die vielen anderen, die zwar nicht reich (an Geld) sind, aber alles dafür tun, um sich wie ihre Vorbilder darzustellen. Greenfield zeigt diese Menschen in ihrem Stolz und ihrer Verletzlichkeit, man merkt ihnen an, dass sie alle sich nur zu gerne darstellen, somit das „fotografiert werden“ genießen, dabei gleichzeitig mehr von sich preisgeben, als sie vermutlich beabsichtigen. Der Betrachter wird – wie so oft – durchaus zum Voyeur. Und doch bringt Greenfield ihren Motiven stets Respekt entgegen. Das zeigt sich nicht zuletzt darin, dass sie ihre Protagonisten immer interviewed, mit ihnen spricht, sie ein Stück weit kennenlernt. Und diese Interviews stellt sie neben ihre Fotografien und macht sie uns zugänglich, was mich ein Stück weit an die Arbeit der wunderbaren Herlinde Koelbl erinnert. „Generation Wealth“ ist eine intensive, spannende und oft nachdenklich stimmende Ausstellung, für die man genügend Zeit mitbringen muss. Ein schöner Besuch. Und der Katalog (erschienen bei Phaidon) ein schönes Buch! Hier nämlich kann man zu Hause nochmals in Ruhe schauen, staunen und vor allem lesen. Das geht im Buch nämlich doch besser als an der Museumswand. -MM

“By the Sea – Jan Toorop, Piet Mondrian and Jacoba van Heemskerck”

By the Sea – Jan Toorop, Piet Mondrian and Jacoba van Heemskerck
Gemeentemuseum, Den Haag
14. Juli – 18. November 2018

Wilde Art-Deco Architektur: Das Gemeentemuseum ist ein architektonischer Hingucker!
Wilde Art-Deco Architektur: Das Gemeentemuseum ist ein architektonischer Hingucker!

Ob mit oder ohne Sonderausstellung: Das Gemeentemuseum Den Haag ist allemal einen Besuch wert. Zunächst ist da das 1935 fertiggestellte Art Deco Gebäude des Architekten H.P. Berlage. Ein wirklich großer Kulturtempel mit viel natürlichem Licht und einem wunderschönen, mittelerweise überdachten Innenhof, der zu Kaffee und Kuchen einlädt.

Dann folgt eine mehr als eindrucksvolle Sammlung: Über 160.000 Kunstwerke beherbergt das Museum, aufgeteilt in diverse Kategorien von Mode über Delfter Porzellan, von Musikinstrumenten bis Mondrian. Und natürlich eine exzellente Dauerausstellung rund um De Stijl (absolut sehenswert).

Neben all den spannenden „Dauer-Exponaten“ (und nochmal: De Stijl anschauen!) haben wir uns die aktuelle Sonderschau „By the Sea“ angesehen. Drei Niederländer aus dem frühen 20. Jahrhundert – Jan Toorop, Piet Mondrian and Jacoba van Heemskerck – werden hier nebeneinandergestellt. Und als verbindendes Glied dient (Überraschung bei dem Ausstellungtitel, oder?) die See. Um genauer zu sein: Die Faszination der Küste Zeelands, die mit ihren bezaubernden Lichtstimmungen viele Künstler in ihre Bann schlug. Und so haben all drei immer wieder Seestücke gemalt, aber auch die charakteristische Landschaft Zeelands, besonders gerne rund um Domburg (heute gerade in den Sommermonaten eine – allerdings noch immer wunderschöne – nordrhein-westfälische Enklave). Licht und Farbe, Farbe und Licht, Himmel, Wasser, Dünen – eine wirklich schöne Ausstellung für Freunde der Landschaftsmalerei. -MM

„Klaus Baumgärtner: Sequence“

Klaus Baumgärtner: Sequence
Fotomuseum Den Haag, Den Haag, Niederlande
15. September 2018 – 03. Februar 2019

Das Fotomuseum Den Haag zeigt Klaus Baumgärtner
Das Fotomuseum Den Haag zeigt Klaus Baumgärtner

In Deutschland geboren, in der Schweiz ausgebildet und über Jahrzehnte Dozent an der Königlichen Akademie für bildende Künste in Den Haag (KABK), wird Klaus Baumgärtner (1948 – 2013) nun in seiner langjährigen Wahlheimat eine Ausstellung ausgerichtet, die es zu besuchen lohnt. Baumgärtner fotografiert Objekte, fertigt Bildkompositionen, die für sich selber stehen. Er separiert seine Motive von ihrer eigentlichen Funktion, zeigt nicht Abbilder, sondern in der Fotografie ganz neu geschaffene Bilder. Viele wirken grafisch, strahlen eine besondere Ruhe aus. Vor dem Besuch kannte ich die Arbeiten von Klaus Baumgärtner nicht. Und jetzt freue ich mich sehr, da gewesen zu sein und 50 seiner Werke gesehen zu haben. Eine echte Bereicherung! –MM

„Rotterdam in the Picture“

rotterdamInThePicture
Broschüre zu aktuellen Ausstellungen im Nederlands Fotomuseum – auf dem Cover des Bildbandes „Exactitudes“

„Rotterdam in the Picture – 175 Jahre Fotografie in Rotterdam“
Nederlands Fotomuseum, Rotterdam
24.01.2015 – 17.05.2015

Die große Ausstellung rund um Fotografie in Rotterdam haben wir uns am 15. Februar angeschaut. Da geben sich Reportage, Kunst, Geschichte und Stadtentwicklung ein Stelldichein. Und – wie nicht anders zu erwarten – die Anzahl der gezeigten Künstler und Arbeiten ist immens. Das ganze ist also nicht nur interessant für Rotterdam-Fans, sondern auch und gerade Foto-Freunde kommen auf ihre Kosten. Viele der ausgestellten Fotografien haben mir sehr gefallen. Herausstellen möchte ich drei Arbeiten des Gespanns Ellie Uyttenbroek und Ari Versluis. Schon seit vielen Jahren arbeiten die beiden an dem Projekt „Exactitudes“, bei dem sie Portraits von jeweils 12 Personen, angeordnet in einem 3×4 Raster, zusammenfassen. Die gezeigten Menschen sind jeweils einem bestimmten gemeinsamen „Typus“, einer Art sozialen Gruppe zugeordnet, sie kleiden sich auffällig ähnlich und werden pro Serie stets in der gleiche Pose abgelichtet. In der Ausstellung gezeigt wurden die „Neighbours“, „Moroccies“ und „Gabberbitches“. Am besten selber anschauen. Das geht übrigens auch sehr gut zu Hause: Zum Gesamtprojekt gibt es eine schöne Website! Und im Museumsshop habe ich auch noch den Bildband „Exactitudes“ gefunden, in dem sich unzählige dieser „Typologien“ finden. Das ist eine echte Empfehlung – viel Spaß beim anschauen und erforschen der Bilder garantiert! Das Buch ist (englischsprachig) in der aktuellen Auflage im Dezember 2014 erschienen bei Nai010 Publishers. -MM

Rotterdam – Architektur & Ausstellungen 02/2015 (Überblick)

Rotterdam_2015
Erasmus-Brücke und im Hintergrund Koolhaas‘ „De Rotterdam“: Prägende Elemente der Skyline.

Die niederländische Metropole, nach Amsterdam zweitgrößte Stadt unserer Nachbarn, stand schon seit längerer Zeit auf unserer Wunschliste – und das aus mehreren Gründen:

  • Von Rotterdam war uns bislang nur der riesige Industriehafen und der Europort als Fährhafen Richtung England aus eigener Anschauung bekannt.
  • Der Krieg hat vom alten Rotterdam nicht viel übrig gelassen. Über die Jahre hinweg haben dann immer mehr berühmte Architekten ihre Gebäude in Rotterdam verwirklicht. Herausgekommen ist eine extrem moderne Stadt, die aber mit Grachten, kleinen Häfen und Anlegestellen und einem großen Kulturangebot eine sehr spannende Mischung bietet.
  • Jede Menge vielversprechende Kunstmuseen.

Im Februar 2015 hat es nun endlich mit dem Besuch geklappt. Und in der Tat: Wer Kunstmuseen mag, ist in Rotterdam garantiert nicht schlecht aufgehoben. Wir haben uns diverse Ausstellungen angeschaut, einige davon sind hier im Blog auch näher besprochen, einige mögen noch folgen. Hier zunächst eine rückblickende Übersicht:

  • „Sara Vanderbeek: Sensory Spaces“; Museum Boijmans van Beuningen (14.02.2015)
  • „Richard Serra: Waxing Arcs“; Museum Boijmans van Beuningen (14.02.2015)
  • „La La La Human Steps – 100 Kunstwerke & 4 Tanz-Duette in Rotterdam“; Museum Boijmans van Beuningen (14.02.2015)
  • „Uitgelicht: Georges Robèr en Reinoud van Vught“; Museum Chabot (14.02.2015)
  • „Out There – part 2“; Nederlands Fotomuseum (13.02.2015)
  • „Rotterdam in the Picture“; Nederlands Fotomuseum (15.02.2015)
  • „Björn Melhus: The Theory of Freedom“; Kunsthalle Rotterdam (15.02.2015)
  • „Ron van der Ende: The Factory Set““; Kunsthalle Rotterdam (15.02.2015)
  • „Simon Crofts: The horizon is calling…“; Kunsthalle Rotterdam (15.02.2015)
  • „Woody van Amen, Hidde van Schie: New Romantic Spirit“; Tent (15.02.2015)
  • „Shift & Drift“; Tent (15.02.2015)
  • „Art In The Age Of… Energy and Raw Material“; Witte de With Center for Contemporary Art (15.02.2015)
  • „Mahony: Safe Harbour“; Witte de With Center for Contemporary Art (15.02.2015)
  • „Willem de Rooij: Character Is Fate “; Witte de With Center for Contemporary Art (15.02.2015)

Da wird klar: Es gibt eine Menge zu entdecken. Viele der erwähnten Ausstellungen sind jedoch durchaus überschaubar, so dass auch tatsächlich genug Zeit für die persönlichen Highlights da war. Und auch die Architektur ist nicht zu kurz gekommen. Das neue Rem Koolhaas (OMA) Gebäude „De Rotterdam“ ist allemal einen Besuch wert, prägt es die Skyline doch nachhaltig – besonders im Zusammenhang mit der ikonischen Erasmus-Brücke von Ben van Berkel. Piet Bloms Kubus Häuser sind außergewöhnlich (mehr dazu auch hier im artreview Blog), die bewohnbare Markthalle von Winy Maas (MVRDV) erstaunlich, die bauten von Renzo Piano, Kees Christiaanse, Willem Gerhard Quist und und und… Einen guten Überblick gibt die Website „Architecture in Rotterdam“

Unser Gesamteindruck: Eine tolle und sehr sympathische Stadt. Rotterdam hat uns garantiert nicht zum letzten Mal gesehen! Wer einen guten Überblick zu Rotterdam mit all seinen Facetten sucht, dem sei die offizielle Website von Rotterdam Info empfohlen! -MM

„The Theory of Freedom“

melhus-kunsthalle-rotterdam2015
Ausschnitt aus dem Programmheft „Freaky Spring“ der Rotterdamer Kunsthalle

“The Theory of Freedom”
Bjørn Melhus
Kunsthalle Rotterdam
24.01.2015 – 01.03.2015

In der Rotterdamer Kunsthalle zeigt der norwegisch-deutsche Künstler Bjørn Melhus seine Mehrkanal-Installation „The Theory of Freedom“.  Eine komplette Halle bespielt er mit im leichten Rund nebeneinander angeordneten Großleinwänden und einer immensen Sound-Installation. Vor den Leinwänden liegen große Sitzsäcke – Besucher können sich hineinfläzen und das komplette Spektakel von A bis Z auf sich wirken lassen. Was ist Freiheit? Melhus zeigt eine Welt von abgeschotteten Gemeinschaften, geht auf Religion, Kapitalismus, Globalisierung ein und nutzt in seinen Dialogen Zitate aus Fernsehen und Internet. Die neoliberalen Ideen der russisch-amerikanischen Schriftstellerin Ayn Rand werden mit stereotypen Szenen à la  amerikanisches Mainstream Kino vermischt. Hört sich zu verkopft an? Zugegeben: Das alles kann recht düster sein (und der wunderbar treibend hypnotische Soundtrack tut das seinige dazu). Aber Melhus hat auch eine riesengroße Portion Humor. Ayn Rand portraitiert er als tyrannische, peitschenbewährte Herrin – und spielt sie und auch alle sonstigen Charaktere der Inszenierung kurzerhand selber. Das ganze wirkt spielerisch und gleichzeitig verstörend. Eine Mischung aus Sitcom, Sozialreportage, Science Fiction und Katastrophenfilm. Ja, lachen darf man auch! Gut angelegte Zeit! -MM

„La La La Human Steps“

LaLaLa-HumanSteps
Kunst zeigt Leben – Ausschnitt der Einladung mit einer Arbeit von Inez van Lamsweerde & Vinoodh Matadin

„La La La Human Steps – 100 Kunstwerke & 4 Tanz-Duette in Rotterdam“
Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam
07.02.2015 – 17.05.2015

Kunst ist keine Fiktion. Das Leben, unser Leben, wird in der Kunst reflektiert. Das ist das Thema der Ausstellung „La La La Human Steps“, in der – Untertitel est omen 😉 – 100 Kunstwerke gezeigt werden, quer durch Epochen, Stile und Techniken. Zeichnungen, Videos, Fotografie, Malerei, Installationen von vielen bekannten Namen wie Éduard Manet, Cindy Sherman oder Bill Viola geben einen Einblick – ja, genau: ins Leben. Sehr beeindruckt hat mich eine Arbeit der finnischen Künstlerin Salla Tykkä. Ein vierminütiger Schwarzweißfilm eines Boxkampfes zwischen einer schlanken, drahtigen jungen Frau und einem massigen, großen, klar älteren Mann. Der beginnt mit einer englischen Texteinblendung, in etwa „Ich wollte einen Film über meine Mutter machen, aber musste ständig an meinen Vater denken.“ Tochter und Vater im Ring. Ein ungleicher, aber scheinbar doch nicht unfairer Kampf. Geschwindigkeit, Wildheit, Weiblichkeit gegen Größe und Masse. Und dann, vom Betrachter nicht zu sehen, scheint auch die Mutter die Szene zu betreten: Eher fröhliche Orchestermusik überdeckt dem Kampf, die Boxer verlassen den Ring schließlich zusammen.

Wenn man dann noch etwas Glück hat, darf man auch eines der Tanz-Duette erleben. Und wir hatten Glück. Zwei Tänzer des berühmten Rotterdamer Scapino Balletts tanzten mitten in der Ausstellung zu Musik von Lou Reed und John Cale. Und weil das wirklich großartig war, versuchten wir, noch Restkarten für die Scapino Gesamtaufführung von „Songs for Drella“ am gleichen Abend in der Schouwburg zu besorgen. Nochmals Glück gehabt: Das hat geklappt! Die Hommage an Andy Warhol, zum Großteil bestehend aus Musik des gleichnamigen Albums von Reed und Cale, wurde choreographiert von Marco Goecke und Ed Wubbe. Absolut lohnend – und noch bis Mai 2015 in den Niederlanden auf Tour! -MM

„Waxing Arcs“ (Multimedia Führung)

boijmans-ticket„Waxing Arcs“ (Multimedia Führung)
Richard Serra
Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam, 11.10.2014 – 11.10.2015

Zwei immens große, rostige Stahlbögen, platziert im Museum Boijmans van Beuningen. Ja, das ist zweifellos Richard Serra wie man ihn kennt. Vielerorts wird sich ja gerne auch ordentlich aufgeregt, wenn es um Serra Skulpturen geht. Das war 1979 in Bochum so (wo bis heute das zunächst auf der Dokumenta VI gezeigte „Terminal“ zu bewundern ist) – das war auch ein Jahr später so, als Serra seine „Waxing Arcs“ speziell für den Raum im Museum Boijmans van Beuningen entwarf und dort aufstellte. Ich für meinen Teil finde die Skulpturen übrigens großartig. Und genau darum finde ich auch die aktuelle Multimedia-Präsentation in Rotterdam großartig. Die erzählt nämlich (Achtung: auf niederländisch oder englisch) direkt am Ort des Geschehens die spannende und wechselvolle Geschichte der Waxing Arcs. Vom ersten Aufbau der Skulptur über diverse Umbauten des Museums und deren Auswirkungen auf die Stahlbögen bis hin zum „Umbau“ der Waxing Arcs selbst. Und dabei wird dem Besucher gleichzeitig der Künstler Serra erheblich näher gebracht oder zumindest verständlicher gemacht. So oder so: Ganz großes Lob für die Ausstellungsmacher. Serras Waxing Arcs, ein ansonsten leerer Raum und neueste Multimedia-Technik, die einen förmlich entführt – so klug und mit so viel Spaß kann man Kunst vermitteln. Top! — MM

Kubushäuser Rotterdam – Museumswohnung

Kubushaus-Rotterdam
„Bäume“ mit Betonstämmen – die Kubushäuser in Rotterdam

Man nehme große Würfel, stelle sie auf einer Ecke auf Betonsäulen und statte damit eine große Fußgängerbrücke aus. Das Ergebnis: Die berühmten Rotterdamer Kubushäuser des Architekten Piet Blom. Fraglos ein wirklich ungewöhnliches Architekturexperiment, das sich der Niederländer da ausgedacht hat. Den eigentlichen Wohnraum – die Kuben – sah Blom als Baumkronen, die Säulen, die als Zugang dienen, als Stämme. Und somit steht tatsächlich ein ganzer Hauswald mit 54 Kuben mitten in Rotterdam. Besonders schön ist aber, dass in einem der Häuser eine Museumswohnung eingerichtet ist. Für aktuell 3 Euro hat man die Möglichkeit, sich selbst ein Bild vom wortwörtlich schrägen Leben in dieser besonderen Wohnstätte zu machen. Dass Standardmöbel hier eher schwierig unterzubringen sind, ist selbsterklärend. Und ohne den festen Willen, täglich durchaus steile Treppen erklimmen zu müssen, geht hier gar nichts. Dafür kann man dann aber auch in einer echten Architekturikone wohnen. Wer daran wirklich Interesse hat: Zum Zeitpunkt unseres Besuches standen einige der Häuser zum Verkauf… Mehr Infos unter http://www.kubuswoning.nl/  Im ebenfalls niederländischen Helmond steht übrigens ein weiteres Kubus-Ensemble! –MM