„Axel Hütte. Frühwerk.“

Axel Hütte. Frühwerk.
Josef Albers Museum Quadrat, Bottrop
24. September 2017 bis 7. Januar 2018

Eingang zur Ausstellung "Axel Hütte: Frühwerk"
Eingang zum Frühwerk: Hütte hinter Glastüren

Axel Hütte, nunmehr schon lange weltbekannter Fotograf, Becher-Schüler und somit Teil der berühmten „Düsseldorfer Schule“, gibt sich die Ehre – und zwar gleich doppelt: Das Frühwerk ist im Bottroper Quadrat zu sehen, Arbeiten von Mitte der 90er Jahre bis heute im Düsseldorfer Kunstpalast. Wir sind heute aber im Ruhrgebiet – und mal wieder begeistert vom „Josef Albers Museum Quadrat“. Daher zunächst ganz generell: Wer die Chance hat, hier vorbeizuschauen – der Besuch lohnt immer! Ein toller Bau mit tollem (Skulpturen-)Park und stets spannenden Ausstellungen, die immer ihren Bezug zu den Arbeiten von Albers finden. Ein schönes Kleinod. So jetzt aber zu Axel Hütte.

In Bottrop werden Arbeiten aus den Jahren 1978 bis 1995 gezeigt. Dabei treten insbesondere 3 Motivlinien hervor: Portraits von Künstlerinnen und Künstlern aus Hüttes Umfeld, Architektur und italienische Landschaften. Die Portraits werden besonders spannend durch die akribisch ausgewählten abstrakten Hintergründe. Aber wirklich fasziniert haben mich die Architekturfotos, vor allem die Treppenhäuser und Mietshaus-Flure. Weit weg von einfacher Abbildung formt Hütte hier Kompositionen, die Gültigkeit in sich selber haben. Da hätte ich gerne ein paar Bilder von mitgenommen. Und vielleicht neben ein Erbgericht-Bild von Andrea Grützner oder eine Interieur-Fotomontage von Oster + Koezle gehängt. Ja, das wäre wohl schön gewesen. -MM

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